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 Text und Musik: Claudia Mitscha-Eibl (nach einem Text von N'Azalais de Porcairagues aus dem 12. Jhdt.) © Claudia Mitscha-Eibl, A-2100 Korneuburg
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Kalte Jahreszeit
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Die Kälte ist ins Land gezogen, hat die Menschen ganz vermummt. Die Vögel sind längst fortgeflogen, und die blieben, sind verstummt.
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Frost läßt alles Grün verdorren. Kahler Zweig erblüht nicht wieder. Und im Schnee verweht, verloren sind des Sommers sanfte Lieder.
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Enttäuschung breitet sich auf mein Sehnen. Fremd bin ich mir selbst geworden. Und mit der Trauer und mit den Tränen ist auch in mir etwas gestorben.
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Bunte Bilder sind zerronnen. Nackte Wahrheit macht mich frieren. Wenig hat ein Mensch gewonnen und hat doch so viel zu verlieren.
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