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 Text und Musik: Claudia Mitscha-Eibl © Claudia Mitscha-Eibl, A-2100 Korneuburg
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Abschied vom himmlischen Vater
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Im Himmel ist es still geworden, durch das Schweigen dringt kein Wort. Der dort war, ist er gestorben oder ging er heimlich fort? Irgendwann war er verschwunden, alle Räume stehen leer. Hab ihn lange nicht gefunden, suche ihn nicht mehr.
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Ist kein Richter, dessen Wille Strafe mir und Lohn verhängt. Kein Allmächtiger, der in Stille unsrer Welt Geschicke lenkt. Kein Allwissender, der alles längst geplant und vorgesehn, der im Falle eines Falles eingreift ins Geschehn.
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Ist kein Vater mehr dort oben, der mein Schrein und Flehn erhört. Auch kein Finger, streng erhoben, und kein Arm, der Schutz gewährt. Eine Mutter nie gewesen, die mich tröstet, sanft und zart. Keine Hand, die vor dem Bösen meinen Schritt bewahrt.
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Keiner, der Gesetze gäbe, was ich lasse, was ich tu. Muß entscheiden, wie ich lebe, und keine Auge sieht mir zu. Nur der Wind fährt durch die Räume eines Himmels, leer und still, fegt hinweg die Kindheitsträume und weht, wo er will.
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