Wichtigster Schritt daher: Vom EDV-System wird zwischen richtigem und falschem Paßwort KEIN Unterschied gemacht. Es ist dem PWK damit nicht mehr möglich festzustellen, ob er eine korrekte Kennung eingegeben hat. Da jedoch der PWK nun Zugang zum System hat (hätte er keinen, wüßte er sofort, daß das Passwort falsch war), wird er versuchen, die Kennung irgendwo auf den Speichermedien im Rechner selbst zu finden. Jedoch auch hier sind wir dem PWK einen Schritt voraus. Entfällt nämlich die Prüfung des Paßwortes, ist auch die Speicherung auf Platte nicht mehr notwendig, sodaß der PWK auch diese Informationsquelle nicht mehr hat. Bei der systematischen Entfernung aller PWK-Hilfen darf auch der Mensch nicht außer acht gelassen werden. Der PWK könnte nun durch Kidnapping, Erpressung oder auch schlichte Drohungen den rechtmäßigen Passwortbesitzer zur Herausgabe bewegen. Da nach Wegfall der Prüfung auch der rechtmäßige Benutzer das Paßwort nicht mehr benötigt und zudem bei 512-stelligen Paßwörtern, wie wir feststellen mußten, der Hang, es niederzuschreiben sehr groß ist, werden nun die Paßwörter zentral gehandhabt. Ein in Assembler codierter Paßwortgenerator produziert nach Eingabe der Benutzerkennung ein 512-stelliges Paßwort, welches vom Programm in keiner Weise gespeichert oder weitergegeben wird. Um auch Tracing- und Debugexperten keine Chance zu geben, wird die Kennung auch vom Generator selbst nur in codierter Form erstellt. Die zugehörige Decodierungstabelle wurde in unserem Labor unter Aufsicht eines Notars zerstört. Damit ist garantiert, daß durch Einsatz dieses Paßwortgenerators der absolute Paßwortschutz verwirklicht werden konnte. PS: Der Passwortgenerator ist für alle gängigen Betriebssysteme lieferbar.
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